11.01.2018 in Fraktion

Mit guten Vorzeichen ins neue Jahr

 

Für die SPD sind soziale Themen Teil der Partei-DNA. Aufgrund der angespannten Betreuungssituation in den Hainburger Kita’s hatte die SPD bereits am 21.6.2017 der Antrag zur bedarfsgerechten Schaffung von U3 Plätzen eingereicht. In der letzten Gemeindevertretersitzung diesen Jahres wurde daraus ein interfraktioneller Antrag. Das Ziel: Zu prüfen, ob und wie viele Kitaplätze neben dem geplanten Ausbau der Kapazitäten in der Kindertagesstätte Am Kiefernhain in Hainburg benötigt werden. „Ein halbes Jahr Stillstand ist zwar eine lange Zeit.

 

Für uns zählt aber, dass nun alle an einem Strang ziehen“ freut sich der SPD Fraktionsvorsitzende Manfred Tilsner. „schön, dass es nun endlich in der Sache voran gehen kann und die Vorzeichen für alle betroffenen Familien sich künftig langsam bessern“.

 

„Natürlich schafft ein interfraktioneller Antrag allein noch keine Kita-Plätze. Dass sich alle Fraktionen jetzt auf einen gemeinsamen Weg geeinigt haben ist aber ein wichtiger Schritt, der Mut macht.“ ist Sarah Felke überzeugt, die selbst über ein halbes Jahr um einen Kita-Platz in Hainburg gekämpft hat.

Auch das Thema Sozialer Wohnungsbau liegt den Sozialdemokraten besonders am Herzen. Hier gibt es in Hainburg ebenfalls einen hohen Bedarf, der nicht gedeckt werden kann.

Aktuelle Pläne sind daher mit einem entsprechenden Zusatz durch die SPD Fraktion ergänzt worden. „Auch hier stehen die Vorzeichen gut, dass wir Anfang des Jahres einen interfraktionellen Antrag verabschieden können. Wir begrüßen diese Entwicklung sehr und hoffen, sie trägt im kommenden Jahr Früchte“ resümiert Manfred Tilsner und blickt damit hoffungsvoll positiv auf das nächste Jahr und die spürbaren Ergebnisse der Gemeindepolitik für die Hainburger Bürgerinnen und Bürger.

 

12.12.2017 in Fraktion

Interviewfragen an die Fraktionsvorsitzenden in Hainburg

 

Etwa eineinhalb Jahre sind seit der Kommunalwahl 2016 vergangen. Welche Ziele aus Ihrem Wahlprogramm konnten Sie bisher umsetzen?

Aus unserem sozialdemokratischen Selbstverständnis heraus stehen wir für gerechtes und soziales Handeln. Wir setzen uns mit den Lebensverhältnissen in unserer Heimatgemeinde  auseinander und haben ein offenes Ohr für Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde. So ist es z.B. der Hainburger SPD zu verdanken, dass endlich Bewegung in das Thema Ausbau der KiTa-Plätze gekommen ist. Wir sehen nach wie vor dringend erforderlichen Handlungsbedarf beim Thema Infrastruktur z.B. besserer Verkehrsinfrastruktur mit einem Kreisel an der Großkreuzung Shell in Klein-Krotzenburg. Zwar blockiert die Mehrheitsfraktion permanent, aber wir haben die Ziele im Blick und packen weiter an für ein lebenswerteres und zukunftsfähiges Hainburg!

Welches ist aus Sicht Ihrer Fraktion das wichtigste Thema für Hainburg in der aktuellen Legislaturperiode?

Wir haben in den letzten Jahren erleben müssen, wie Hainburg vor allem verwaltet wurde. Zentrale Themen sind auf der Strecke geblieben, sodass wir eine ganze Liste an drängenden Baustellen sehen. Um den Rahmen nicht zu sprengen seien hier nur drei genannt.

  1. Betreuungsplätze für die Kinder ab Vollendung des 1. Lebensjahrs in gesetzeskonformer und bedarfsgerechte Menge sowie Qualität zur Verfügung stellen.
  2. Verkehrsinfrastruktur für Anwohner entlastend und für Autofahrer effizienter gestalten
  3. Einnahmesituation der Gemeinde verbessern. Laut IHK-Ranking ist die Gemeinde Hainburg auf dem letzten Platz bei den Gewerbesteuereinnahmen von 13 Gemeinden im Kreis Offenbach.

Hier muss umgehend gehandelt werden.

Das ehemalige Winter-Gelände in Hainstadt soll nach Jahren des Stillstands endlich entwickelt werden. Vieles läuft derzeit noch im Hintergrund, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Was würden Sie sich für das Areal wünschen, welche Chancen, welche Risiken sehen Sie bei der Entwicklung?

Wir wünschen uns eine Gesamtkonzeption mit der Zielsetzung einer nachhaltigen Entwicklung und der Schaffung langfristiger, ehrlicher Arbeitsplätze. Das ist eine große Chance. Unserer Meinung nach ist das einzige Risiko die aktuelle laissez-faire Handhabung. Angeblich war ja eine Woche vor der Wahl ‚der große Wurf‘ gelungen mit 200 vollwertigen Arbeitsplätzen. Wir fordern, dass die Gemeinde leeren Worten endlich Taten folgen lässt und  Verantwortung übernimmt. Hainburg muss eine proaktive Rolle in diesem Projekt übernehmen und gemeinsam mit den Eigentümern eine Gesamtkonzeption zu beauftragen. Das Winter-Gelände ist eine Chance aufzuschließen. Hainburg braucht neue wirtschaftliche Impulse, damit die Einnahmesituation der Gemeinde spürbar verbessert wird.

Viele Diskussionen gab es in den vergangenen Monaten zum Thema Kita-Plätze. Wäre es nicht doch an der Zeit, dass die Gemeinde in eine eigene Kindertagesstätte investiert, um den Bedarf noch besser abzudecken?

Zu dieser Frage gibt es von Seiten der SPD ein klares JA!
Wir finden nicht nur den vorherrschenden Platzmangel an Betreuungsplätzen inakzeptabel.
Erst kürzlich hat auch die Fachaufsicht des Kreises die Gemeinde angemahnt, den Kapazitätsengpass anzugehen. Schon vor Jahren forderte die Hessische Kommunalaufsicht, dass die Gemeinde mit einer zentralen Steuerung vor allem auch den Finanzbedarf kontrollieren solle. Wir sind überzeugt, dass eine eigene Kindertagesstätte in der Verantwortung der Gemeinde liegt sowie dem Interesse und Bedarf der Bürgerinnen und Bürger entspricht. Nur so kann die Gemeinde am Puls sein, Einfluss nehmen, Zukunft gestalten sowie die dringend benötigten Betreuungsplätze schaffen und sichern.

 

Die Grünen versuchen, in der Gemeindevertretung eine Mehrheit für die Kinder- und Jugendfarm zu erreichen. An sich ein schönes Projekt, dessen Umsetzung suboptimal gelaufen ist. Welche Chancen sehen sie für das Vorhaben?

Die SPD unterstützt das Vorhaben und ist der Meinung, dass bisher bereits ein tolles Engagement und Invest geleistet worden sind. Die Kinder-und Jugendfarm wäre ein Gewinn für die Gemeinde. Unserer Ansicht nach, ist der derzeit dafür ins Auge gefasste Standort in der Nähe von Tabaluga sehr gut geeignet. Bei gutem Willen, ohne politische Retourkutschen auf Kosten der Hainburger Jugend, sollte das Projekt dort realisierbar sein.

Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen in der Gemeindevertretung?

Die Zusammenarbeit mit den Oppositionsfraktionen in der Gemeindevertretung ist aus Sicht der SPD sehr gut bis gut. Dabei geht es nicht darum immer einer Meinung zu sein, sondern um eine offene, ehrliche und respektvolle Debattenkultur und Zusammenarbeit zum Wohl der Gemeinde.
Mit der Mehrheitsfraktion gibt es de facto leider keine Zusammenarbeit. Zumeist wird hinter verschlossenen Türen gesprochen und danach vollendete Tatsachen vorgetragen. Ideen, Vorschläge und Anträge von der SPD – auch wenn diese direkt aus der Bürgerschaft an unsere Fraktion heran getragen wurden – werden abgeblockt und negiert. Wir wünschen uns hier ein Umdenken zum Wohl der Gemeinde und einem wettbewerbsfähigen Hainburg.

Nehmen wir an, die Gemeinde erhält eine Million Euro zur freien Verfügung: Wofür würden Sie das Geld verwenden?

Die SPD sieht bei vielen wichtigen Themen dringenden Handlungsbedarf. Daher verdoppeln wir die eine Million Euro zunächst z.B. durch Anträge auf Fördermittel und Mitteln aus Subventionstöpfen. Dieses Geld würden wir gerne nutzen

  1. für die Anschubfinanzierung einer städtischen Kita, sodass wir den Ausbau der Kinderbetreuung in Quantität und Qualität vorantreiben.
  2. für die Verbesserung der Infrastruktur an neuralgischen Punkten. Der Start bildet ein Kreisel an der Großkreuzung bei Shell.
  3. für die Investition in eine Gesamtkonzeption für das Winter-Geländes (unter Einbeziehung der Eigentümer) in Hinblick auf eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, die Arbeitsplätze schafft und Einnahmen für die Gemeinde generiert.

Partei: SPD

Name: Manfred Tilsner

Beruf: Produkt-Manager

Politische Laufbahn:

  • Eintritt in die SPD 1976
  • 7 Jahre SPD Vorsitzender in Erlensee
  • 5 Jahre Mitglied der Gemeindevertretung Erlensee und davon
  • 4 Jahre Vorsitzender des Bau-und Umweltausschusses
  • Seit 5 Jahren Vorsitzender der Hainburger SPD
  • Seit 1 Jahr Mitglied der Gemeindevertretung Hainburg

Fraktionsvorsitzender: seit 2016

 

06.10.2017 in Ortsverein

Neues Team für den SPD-Ortsvorstand Hainburg gewählt

 

Neues Team für den SPD-Ortsvorstand Hainburg gewählt


Die Jahreshauptversammlung der SPD Hainburg hat am 6. Oktober 2017 ihren neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. „Unser Vorstand ist insgesamt jünger und weiblicher geworden; eine sehr gute Mischung aus Erfahrung und frischem Blick“ freut sich Manfred Tilsner, der in seinem bisherigen Amt als SPD-Vorsitzender des Ortsverbands Hainburg bestätigt wurde. Er zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der vergangene zwei Jahre und dankt allen aktiven und ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für die hervorragende Zusammenarbeit.

 

Auch künftig tagen Vorstand und Fraktion zusammen, sodass ein Ideen- und Erfahrungsaustausch sowie ein gemeinsamer Strategie- und Umsetzungsplan stattfinden kann. Neue Impulse bringen dabei auch die neuen Vorstandsmitglieder ein: Dagmar Brettinger als langjähriges, überzeugtes SPD-Mitglied sowie Nicole Linke und Sarah Felke mit dem frischen Blick als Neu-SPD-Mitglied bzw. Neu-Hainburger. „Gemeinsam mit den erfahrenen Vorstands-und Fraktionsmitgliedern sind wir ein Beispiel für die Vielfalt unserer Gemeinde. Dies bildet eine optimale Basis für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, bei der auch kontroverse Debatten nicht fehlen dürfen.“ erklärt Tilsner.

 

Der SPD-Vorstand ist gemeinsam mit den SPD-Gemeindevertretern Ihr Ansprechpartner für die Anliegen und Sorgen aller Hainburger Bürgerinnen und Bürger. Wir haben für Sie ein offenes Ohr und engagieren uns für individuelle Lösungen und wichtige Projekte, die unsere Gemeinde fit für die Zukunft machen.

Telefon: 0176 10047892 - manfred.tilsner@t-online.de


Genaue Aufgabenverteilung:


Vorsitzender                                        Manfred Tilsner
Stellvertretende Vorsitzende                  Christopher Langenwalter, Maximilian Meyer
Kassierer                                             Hellmuth Pleier
Schriftführer                                         Wolfgang Cocek
Pressesprecher                                    Sarah Felke
Stellvertretender Kassierer                     Marcel Ackermann
Stellvertretender Schriftführer                 Michaela Trageser
Beisitzerinnen und Beisitzer                  Dagmar Brettinger, Walter Böhm,                          Osman                                                Durmus, Helmut Eberle, Rudolf Kaller,
Nicole Linke,                                                  Heinz Seipel, Ralf Trageser

 

 

 

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Der rote Draht

  Der rote Draht der SPD Hainburg:  

  0176 - 10 04 78 92  

 

Aktuelle Termine

17. Sitzung der Gemeindevertretung:

Wann: Montag, der 11. Juni 2018

Beginn: 19:30 Uhr

Wo: Sitzungssaal Feuerwehr, Schillerstraße 9, OT Hainstadt

 

Landtagswahl in Hessen 2018

Sonntag, der 28. Oktober 2018

Unser Landtagskandidat

Ralf Kunert für den Wahlkreis 46

(Hainburg, Mainhausen, Rodgau, Rödermark

und Seligenstadt)

 

SPD im Kreis Offenbach

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