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Nachdem bei der SPD Hainburg mit der zurückliegenden Kommunalwahl bereits in der Fraktion ein deutlicher Verjüngungsprozess stattgefunden hatte, wurde nun mit der Wahl eines neuen Vorstandes ein Generationswechsel an der Spitze der SPD Hainburg vollzogen.Neuer Vorsitzender der SPD ist der 27-jährige Nico Peters, der einstimmig gewählt wurde. Er löst damit Manfred Tilsner ab, der den Ortsverein über 9 Jahre leitete und nun auf eigenen Wunsch nicht mehr kandidierte.
An der Mitgliederversammlung in der Hainstädter Tischtennishalle unter der Leitung des Vorsitzenden des Unterbezirks Kreis Offenbach Ralf Kunert nahmen zahlreiche Mitglieder unter Einhaltung der Corona-Regeln teil.
Vor der Durchführung der Wahl gab der scheidende Vorsitzende Manfred Tilsner einen kurzen Rückblick auf die im März dieses Jahres stattgefundene Kommunalwahl sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Aktivitäten des Ortsvereins. In seiner Abschiedsrede bedankte ersich ausdrücklich für die Unterstützung aus der Partei in seiner Zeit als Vorsitzender. Er hob hervor, dass er mit der Übergabe seines Amtes an Nico Peters seinen Beitrag zur Verjüngung des Vorstandes leisten wolle.
Unter großem Beifall wurde Tilsnerim Beisein seiner Ehefrau mit einem Präsent verabschiedet. Ralf Kunert hob hervor, mit welchen Belastungen und Einschränkungen im privaten Bereich ein solches Amt stets verbunden sei und bedankte sich hierfür ausdrücklich auch bei der Ehefrau von ManfredTilsner. Als Revisor sowie als Mitglied des Gemeindevorstands wird Tilsner kraft Amtesdem Vorstand weiterhin erhalten bleiben.
Verabschiedet wurden auch die ehemaligen Vorstandsmitglieder ChristopherLangenwalter, Hellmuth Pleier sowie in Abwesenheit der langjährige Fraktionsvorsitzende und Gemeindevorstandsmitglied Rudolf Kaller.Im Namen der SPD Hainburg bedankte sich Ralf Kunert bei allen Funktionsträgern und ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für die jahrelange verantwortungsvolle Arbeit.
Der neue Vorsitzende Nico Peters ist 1993 in Seligenstadtgeboren und in Hainstadt aufgewachsen. Nach dem Realschulabschluss an der Kreuzburgschule in Klein-Krotzenburg machte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Kreisverwaltung Offenbachund aktuell eine Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt. Er ist seit 2018 SPD-Mitglied und seit 2019 im Vorstand der SPD Hainburg tätig.Bei der Kommunalwahl im März dieses Jahres wurde er in die örtliche SPD-Fraktion gewählt und übernahm dort das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Neben seiner aktiven Mitgliedschaft in mehreren örtlichen Vereinen spielt er gerne Fußball und genießt die Freizeit oft im Kreis von Freunden.
Der neue Vorsitzende stellte sich selbst mit den Worten vor: „Ich möchte neue Weichen in der SPD Hainburg stellen.Ob diese befahren werden, sehen wir erst in 1-2 Jahren. Aber wir haben ein gutesTeam, um etwas bewegen zu können.“
Als Stellvertreter wurden Osman Durmus sowie der Fraktionsvorsitzende Heribert Ehmes gewählt. Das Amt des Kassierers übernimmt weiterhin Marcel Ackermann, seine Vertretung Dagmar Brettinger.Als Schriftführerfungieren Wolfgang Cocekund Holger Reining, der gleichzeitig das Amt des Pressesprechers bekleidet. Als Beisitzer wurden gewählt: Walter Böhm, Maximilian Meyer, Nicole Linke, Helmut Eberle, Artur Agolli, Mustafa Senpinar sowie Louis Dyroff.Komplettiert wird der Vorstand durch die Revisoren Günter Kopp und den bisherigen Vorsitzenden Manfred Tilsner.
Am Ende der Mitgliederversammlunggab der SPD-Kandidat für das Landratsamt des Kreises Offenbach Carsten Müller einen Einblick in die derzeit drängenden Themen im Kreis. Er hoffe, dass er den Auftrieb, den die Bundespartei bei den Umfragen derzeit erlebe, auch für die am gleichen Tag stattfindende Landratswahl mitnehmen und als Landrat die Geschicke des Kreises Offenbach zukünftig steuern könne.